Allerdings wurden die angebotenen Heimchen so gut wie gar nicht angerührt; wenn ich mich nicht verzählt habe, fehlten heute abend gerade mal 2.
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#37 Mi 09, Mai 2012 / 22:41
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Bei den gefrorenen Heimchen war es nicht so schlimm mit der Pediküre - teilweise fielen die Sprungbeine schon von selbst ab, wenn man sie nur leicht bewegte. Natürlich überlasse ich das Killen von Insekten und das Amputieren von Gliedmaßen lieber den Insektenfressern, aber was macht man nicht alles für die lieben Kleinen...?
Allerdings wurden die angebotenen Heimchen so gut wie gar nicht angerührt; wenn ich mich nicht verzählt habe, fehlten heute abend gerade mal 2. |
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#38 Do 10, Mai 2012 / 09:22
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Moin zusammen,
das es Überwindung kostet glaube ich nur zu gerne. Die Tage hatte ich unseren eingegangenen Lavendel ausgetopft und da lächelten mich mehrere Dutzend fette Engerlinge an. Die habe ich als Häherfutter auf den Balkon gestellt und mir fiel es echt schwer sie da so "panisch" in der Schüssel rumzappeln zu sehen. Aber töten konnte ich sie dann auch nicht. Als Vogelpate springt man dann doch gelegentlich über seinen Schatten ;-) Mensch, wäre super wenn das Naturfutter für die drei Kleinen ausreichen sollte, auch wenn du dadurch auf den Heimchen sitzen bleibst. Steffen, das würde mich freuen, falls du ein paar Geckobilder finden solltest!! _______________ Liebe Grüße ... Ines |
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#39 Fr 11, Mai 2012 / 10:08
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Hallo Stefan,
kurz ne kleine Warnung bezüglich der Heimchen. Die können recht biestig werden, wenn sie ausbüchsen. Vor allem Weibchen, die Eier in sich tragen. Wenn die unter Dielung oder woanders hin entfleuchen, dann sind die wieder schwer einzufangen. Sie können recht langlebig sein, auch ohne Futter/Feuchtigkeit. Wenn die dann die Eier loswerden... Vor allem zirpen die dann ewig. Besser sind da eventuell die Grillen. Die gibts in 3 Grössen, von klein, mittelgross bis gross. Die hupfen nicht so doll, wie Heimchen, und leben auch nicht so lange, wenn die mal ausbüchsen und sie halten vor allem ihre Klappe (bis aus ganz grosse ausgewachsene). Für unsere Geckos kommen uns Heimchen nicht ins Haus. VG Steffen |
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#40 Mo 14, Mai 2012 / 23:16
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Hallo Ines, das waren mit Sicherheit aber keine Engerlinge (der Maikäfer), sondern die Larven des Rosenkäfers, die Du da gefunden hast. Der lebt von verrottetem Material – darum findet man ihn häufig im Kompost, wo er zur Verrottung beiträgt. Er ernährt sich also normalerweise nicht von lebenden Pflanzenwurzeln (wie der Maikäfer-Engerling).
Dies nur zur Info, denn leider muss dieser schöne Käfer als Larve sehr oft mit dem Leben bezahlen, weil die Leute ihn für einen Maikäfer halten. |
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#41 Di 15, Mai 2012 / 13:26
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Es können auch die fiesen Engerlinge des Gartenlaubkäfers gewesen sein. Die haben mir mal vor vielen Jahren den Rasen von unten aufgefressen, auch ganz unten im Komposthaufen leider schon mal gesehen. Igel fressen diese, aber Vögel mochten sie nicht.
@Stefan Na, da hast du bald 3 wohlgenährten Kohlmeisennachkommen zum Start verholfen. (Die Alten sind 150 % ersetzt worden.) _______________ |
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#42 Di 15, Mai 2012 / 13:52
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In Balkonkästen kommen wirklich fast nur die Rosenkäferlarven vor. Die anderen brauchen lebendiges Material; ich habe hier ein Super-PDF mit allen möglichen Käfern und ihren Larven gefunden!. Jährlich müssen Tausende unschuldiger Rosenkäfer dran glauben, weil die Leute sie mit seinen schädlichen Verwandten verwechseln...
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#43 Di 15, Mai 2012 / 14:07
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Moinsen,
ja die 3 Racker haben sich doch ganz gut entwickelt. Stefan, bist du jetzt auf den Heimchen und Buffalos sitzen geblieben, oder haben sich doch noch Interessenten fürs Lebendfutter gefunden? Helena, das ist ja eine sehr interessante Käferlektüre. Die habe ich mir gleich abgespeichert. Also den von Birgit erwähnten Gartenlaubkäfer schließe ich ganz sicher aus, die Larve ist zu klein. Den Rosenkäfer vermute ich auch nicht unbedingt, die Fortbewegungsart passt nicht. Ich tippe da auf Mai - oder Junikäfer, oder möglicherweise sogar beides. Es waren Dutzende von den Larven im Kübel, die sich teilweise auf den Beinen und teilweise auch seitlich bewegten. _______________ Liebe Grüße ... Ines |
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#44 Fr 18, Mai 2012 / 11:04
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Moin Stefan,
na das ging ja kurzentschlossen und ratzfatz mit dem Ausflug. Ich vermute mal, du konntest ihn nicht live miterleben? Es freut mich, dass es die 3 bis hier geschafft haben und du darfst (wenn das Wetter mitspielt) deinen Balkon wieder für dich nutzen ;-) Danke, dass du es uns Zuschauern auch dieses Jahr wieder ermöglicht hast dabei zu sein. _______________ Liebe Grüße ... Ines |
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#45 Fr 18, Mai 2012 / 15:09
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Hallo Stefan,
nun haben es "Deine" 3 Racker doch geschafft. Das freut mich sehr! Vielen Dank auch von mir für die Möglichkeit des direkten Einblicks. Vielleicht auch nächstes Jahr.(?) VG Steffen |
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#46 Fr 18, Mai 2012 / 15:28
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Hallo zusammen,
ja, die drei haben's geschafft! Jetzt werden sie sicher noch 2-3 Wochen von den Eltern gefüttert - die Buffalos biete ich mal weiter an (habe noch 3 1/2 Packungen à 100 ml), auch wenn sie nicht nur Meisen, sondern auch Fliegen anziehen. Dieses Jahr werde ich den Nistkasten nicht wieder aufhängen, auch wegen des Ungeziefers in der wärmeren Jahreszeit (ich möchte nicht nochmal Vogelflöhe in der Wohnung haben! ).Ob ich den Kasten im nächsten Jahr noch einmal aufhängen werde, habe ich noch nicht endgültig entschieden. Wenn, dann werde ich wohl rechtzeitig Lebendfutter bestellen. Zwar denke ich immer noch, daß das eigentlich nicht nötig sein sollte, da die Meislein in der freien Wildbahn auch keinen solchen Essensbringdienst haben - andererseits könnte man es ja als wohlverdiente "Gage" betrachten... ![]() Grüße, Stefan |
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Felix
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#47 Fr 18, Mai 2012 / 21:27
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Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wolltest Du den Kasten evtl. nicht wieder anbieten, weil insgesamt der Bruterfolg nur bei ca. 40% lag? Blaumeisen zum Beispiel haben aber auch in der Natur unter ungünstigen Umständen nur 30%, das arme Rotkehlchen sogar nur 27%. Ich glaube, da darf man nicht statistisch rangehen.
Im April mußte ich von meinem Balkon aus ansehen, wie drei Stockwerke tiefer im Garten Elstern das Nest eines Amselpärchens räuberten; in weniger als zehn Minuten waren alle Nestlinge getötet. Zwei Wochen später hopste das Weibchen aber wieder mit Nistmaterial im Schnabel durch die Gegend und baute irgendwo ein neues Nest. Sie versuchen es eben immer und immer wieder, immer und immer weiter, und lassen sich durch nichts aufhalten. Vielleicht sollten wir es ihenn gleichtun. Vielleicht hilft es ja, einfach nur die Kamera auszubauen, den Nistkasten aber hängenzulassen, und so etwas mehr Abstand zu den Vorgängen im Innern zu gewinnen. (Obwohl ich gerade ein Blaumeischen mit Nachwuchs auf dem Balkon habe und es mich wahnsinnig macht, nicht zu wissen, was da drin vorgeht). Wie gesagt, die Vögel lassen sich nicht aufhalten. Die brüten auch in Briefkästen, auf einem Baumarktregal (immerhin Gartenabteilung) oder gar in Straßenlaternen, bei denen die Abdeckung fehlt, irgendwo zwischen den Kabeln. Bestimmt freuen sie sich, wenn sie irgendwo eine "professionelle" Nisthöhle finden. Auch dort kann es natürlich zu Fehlschlägen kommen, aber woanders sind sie wesentlich größeren Gefahren ausgesetzt. So, das war mein Plädoyer für den Nistkasten. Und das hat rein überhaupt absolut gar nichts mit den tollen Bildern zu tun, die Du ins Internet streamst. Ich hatte heute morgen das Glück, exakt eine Minute vor Ausflug reinzuschauen und es mitzuerleben. Wieder drei Meisen mehr, die ohne Dich und Deinen Kasten eventuell gar nicht existieren würden. Ach so, ja, mein Plädoyer war ja schon zuende. Zum Lebendfutter: Ich bin sicher, da finden sich genügend Abnehmer. Da meine Meisenmutti alleinerziehend ist, hab ich ihr auch alle möglichen Leckerbissen besorgt, die sie allerdings knallhart ignoriert. Buffalos (selbst frisch gehäutete), (tote) Pinkies, kleine Heimchen, Wachsmottenraupen - will sie nicht. Sie bringt immer kleine grüne Raupen. Im Park um die Ecke hab ich dann selbst mal nach denen gesucht und nach 'ner Stunde den Bogen rausgehabt und ihr ein halbes Dutzend rausgestellt, damit sie mal ein bißchen verschnaufen kann und nicht immer in der Weltgeschichte herumflattern muß - nichts, ebenfalls ignoriert, jetzt leben die Raupen irgendwo in meinen Balkonpflanzen. Nun ja. Aber es ist nur die Blaumeise, die diese Leckerbissen ignoriert, mittlerweile haben eine Amsel und ein Rotkehlchen das Angebot spitzgekriegt; das Rotkehlchen kommt sogar in die Wohnung gehüpft, wenn die Balkontür offen ist. An der Futterqualität kann's also nicht liegen. Egal, ich tröste mich damit, daß sowohl Amsel als auch Rotkehlchen wohl selbst Junge zu versorgen haben (sie tragen die Futtertiere davon) und sie in der Zeit meiner Meisenmama keine kleinen grünen Raupen wegfressen. So kommt die Zufütterung ihr dann eben indirekt zugute. Außerdem füttern Rotkehlchen manchmal auch bettelnde Ästlinge anderer Arten, habe ich gelesen; falls es die kleinen Blaumeisen also nach draußen schaffen (toi, toi, toi), kommt das Krabbelzeug vielleicht auf diesem Weg doch noch zum eigentlich angedachten Ziel. |
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#48 Sa 19, Mai 2012 / 13:23
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Moin Stefan,
Und wie wird das lebende Getier geliefert? Bekamen sie Verpflegung mit auf dem Weg? Und wie lagerst du sie jetzt lebend? _______________ Liebe Grüße ... Ines |
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